Relative Luftfeuchtigkeit beschreibt in Prozent, wie stark Luft bei aktueller Temperatur mit Wasserdampf gesättigt ist. Im Flachdach zeigt sie, wie nah der Dachaufbau an kritischer Sättigung, Kondensation und Feuchteschäden liegt.

Relative Luftfeuchtigkeit ist kein direkter Wassergehalt in Gramm. Sie ist ein Verhältnis: Wie viel Wasserdampf enthält die Luft im Vergleich zu jener Menge, die sie bei der aktuellen Temperatur maximal aufnehmen könnte?
Je näher der Wert an 100 Prozent liegt, desto näher befindet sich die Luft an der Sättigungslinie. Kühlt ein Bauteilbereich ab, kann aus einem unauffälligen Zustand rasch Tauwasser entstehen. Genau deshalb ist die reine Prozentzahl im Flachdach nur mit Temperatur und Taupunkt aussagekräftig.
Im geschlossenen Dachaufbau entwickeln sich Feuchteprobleme oft langsam und unsichtbar. Permanentes Monitoring macht den Verlauf erkennbar, bevor Dämmung, Abdichtung oder Tragstruktur geschädigt werden.
Ein einzelner Prozentwert reicht selten. Steigende Verläufe zeigen, ob Feuchte eingetragen wird oder im Aufbau verbleibt.
Sinkt die Temperatur, kann hohe relative Feuchte zur Kondensation führen. i-HEX® betrachtet Feuchte und Temperatur gemeinsam.
Dampfsperre, Dämmung, Abdichtung, Gefälle und Durchdringungen beeinflussen die Feuchtebewertung im Flachdach.
Rechtzeitige Hinweise ermöglichen gezielte Prüfung, bevor ein kleiner Feuchteeintrag zu großflächigen Schäden wird.

Das PCW-Modul sitzt im Dachaufbau und liefert Daten, die mit Temperatur, Taupunkt und weiteren Feuchteindikatoren verknüpft werden. Dadurch wird sichtbar, ob die Luft im Bauteil nur saisonal schwankt oder sich kritisch der Sättigung annähert.
Die Aussage entsteht aus Verlauf, Lage im Dachaufbau und bauphysikalischem Kontext.
Sensoren werden dort platziert, wo Feuchteeintrag, Kondensation oder Nutzungseinflüsse fachlich relevant sind.
Der Prozentwert wird mit Temperatur und Taupunkt gelesen, weil sich das Aufnahmevermögen der Luft laufend ändert.
i-HEX® erkennt, ob Werte nach Wetter- oder Nutzungsänderungen wieder abfallen oder dauerhaft kritisch bleiben.
Bei Auffälligkeiten folgt eine objektbezogene Prüfung des Dachaufbaus, statt pauschal Bauteile zu öffnen.
Wir prüfen Dachaufbau, Risikozonen und gewünschte Alarmierung und empfehlen eine passende i-HEX® Monitoring-Lösung.
Beschreiben Sie kurz Objekt, Dachfläche, Dachaufbau und ob Neubau, Bestand, Sanierung oder Leckageverdacht vorliegt.